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Flanieren durch eine wundersame Stadt


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Finsterwalde, 31.10.2017 - Das Spazieren durch belebte Straßen oder Plätze kann zu einem ganz besonderen Vergnügen werden. „Man wird umspült von der Eile der anderen“, schreibt Franz Hessel in seiner berühmten Feuilleton-Sammlung von 1929. Der Flaneur ist ein Mensch, der im Spazierengehen schaut, genießt und planlos umherschweift. Flaneure sind eine literarische Figur, und so weiß neben Hessel auch Walter Benjamin darüber Wunderbares zu schreiben. Im eigentlichen Sinne gibt es diese Art von Spaziergängern heute wohl nicht mehr, aber das Streifen, Schlendern und Umherschauen beispielsweise auf einem Wochenmarkt in Berlin, München, Wien oder im eigenen Kiez kann immer noch zu einem wirklichen Erlebnis werden.

Auf einem der schönsten Märkte Jerusalems, dem Mahane Yehuda Markt, duftet es täglich zwischen den etwa 250 Ständen nach frischen Backwaren und feinem Obst, nach süßlichen Innereien sowie nach dem großartigen Käse aus Israel. Die Gerüche des Marktes vermischen sich dabei mit einer Vielzahl seiner Geräusche zu einer ganz besonderen Melodie. Diese Melodie wird behutsam in dem Buch „Jerusalem – Menschen und Geschichten einer wundersamen Stadt“ aufgegriffen und lässt den Leser in die Rolle des interessierten Spaziergängers, des entspannten Flaneurs schlüpfen. Die Texte stammen von Iris Berben, einer der bekanntesten Schauspielerinnen Deutschlands und Präsidentin der Deutschen Filmakademie. Sie werden ergänzt durch großformatige, einfühlsame Schwarzweiß-Aufnahmen des Hamburger Fotografen Tom Krausz. Das Buch wird im Rahmen einer Lesung vorgestellt.

Nach Marianne Birthler ist Iris Berben bei den neunundzwanzigsten Finsterwalder Stadtgesprächen zu Gast im ehemaligen Warenspeicher „Ad. Bauer’s Wwe.“ in Finsterwalde (Landkreis Elbe-Elster). Gemeinsam mit dem Sängerstadtmarketing e. V. laden wieder der Ur-Ur-Enkel der legendären Kaufmannsfrau, Sebastian Schiller, und seine Frau Christiane zu Gesprächen über Vergangenes, Aktuelles oder Zukünftiges in einer überraschenden Umgebung mit interessanten Gesprächspartnern.

Ungewöhnlicher Veranstaltungsort ist ein alter Warenspeicher, der einen ehemaligen Kolonialwarenladen für Güter des täglichen Bedarfs beherbergt; eingerahmt von etwa 1.000 gebrauchten Schuhmacherleisten, die an Decken und Wänden hängen. Ein Büffet auf der alten, sieben Meter langen Ladentheke und Musikalisches von der Musikschule des Landkreises bilden hierzu einen festlichen Rahmen.

Sämtliche Eintrittskarten zu der Veranstaltung mit Iris Berben am 18.11. waren innerhalb kurzer Zeit vergriffen.

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Pressemitteilung WS: pressemitteilung.ws/node/729124

Anmeldung: www.ring-cafe-finsterwalde.de/anmeldung

Informationen/Rückfragen:

Sängerstadtmarketing e. V.
Herr Veit Klaue
Markt 1
03238 Finsterwalde

Tel.: +49 (0)3531 71 78 30
Fax: +49 (0)3531 71 78 31
E-Mail: info(at)finsterwalder-stadtgespraeche.de
www.finsterwalder-stadtgespraeche.de

Veranstaltungsort:

Finsterwalder Stadtgespräche am 18.11.2017 um 19 Uhr, Kleine Ringstraße 8, 03238 Finsterwalde

Anfahrt:

  • Bahn: Stdl. Verbindung zwischen Berlin und Finsterwalde mit den Regionalbahnen RE 3 und RB 43 (Stralsund/Schwedt- Elsterwerda bzw. Falkenberg- Cottbus) und Umstieg in Doberlug-Kirchhain, Zustieg u. a. Berlin Hbf/Potsdamer Platz/ Südkreuz/Blankenfelde
  • Auto: Bundesstraße B96 oder Autobahn A13 (Berlin-Dresden, Abfahrt Duben oder Bronkow)
  • Fußweg: ca. 1 Min. vom Marktplatz entfernt

Sämtliche Pressetexte zu allen bisherigen Veranstaltungen finden Sie hier »
14.01.18
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