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Wie schaut die Welt heute auf uns?


Blick von einer West-Berliner Aussichtsplattform 1978, Foto: © Edmund Kasperski

Finsterwalde, 29.09.2019 - Ein junger Absolvent des evangelischen Sprachenkonvikts wechselte im Sommer 1990 von Berlin nach Paris. Er war vom damaligen Außenminister Markus Meckel zum Botschafter der ersten frei gewählten DDR-Regierung in Paris berufen worden. Das Sprachenkonvikt war der altsprachliche Ableger der Kirchlichen Hochschule Berlin-Zehlendorf gewesen. Der Bau der Mauer ließ daraus eine eigenständige Hochschule in Ostberlin jenseits der staatlichen Universitäten werden. Und Markus Meckel formte später aus den Absolventen sein diplomatisches Gefolge. Der 29-jährige Theologe sollte in Paris der letzte seiner Art sein, denn wenige Wochen später zerbrach die Regierungskoalition und die DDR trat bald darauf der Bundesrepublik bei.

Er studierte anschließend Diplomatie und wurde Pressereferent im Auswärtigen Amt. Weitere Stationen führten ihn schließlich in die Büroleitung des Außenministers, der heute Bundespräsident ist. Gesehen und gehört hat Stephan Steinlein auf seinen zahlreichen Reisen vieles. Stets bewegte er sich im Hintergrund, zugleich aber mit zunehmendem Einfluss auf die Politik. Nicht zuletzt ist Steinlein heute die rechte Hand des Bundespräsidenten und leitet das Bundespräsidialamt im Schloss Bellevue. In Finsterwalde zieht er nun Bilanz. Mit seinem Vortrag "30 Jahre nach dem Mauerfall – Wie schaut die Welt heute auf uns?" wird er persönliche Einblicke und Ansichten auf Deutschland geben. 30 Jahre sind historisch gesehen bereits eine ganze Generation und daher von besonderem Interesse. Stephan Steinlein wurde in Finsterwalde geboren. Sein Vater war mehr als zehn Jahre Superintendent des Kirchenkreises Finsterwalde.

Nach Zoë Beck ist Stephan Steinlein bei den dreiunddreißigsten Finsterwalder Stadtgesprächen zu Gast im ehemaligen Warenspeicher "Ad. Bauer’s Wwe." in Finsterwalde (Landkreis Elbe-Elster). Gemeinsam mit dem SängerstadtRegion e.V. laden wieder der Ur-Ur-Enkel der legendären Kaufmannsfrau, Sebastian Schiller, und seine Frau Christiane zu Gesprächen über Vergangenes, Aktuelles oder Zukünftiges in einer überraschenden Umgebung mit interessanten Gesprächspartnern.

Ungewöhnlicher Veranstaltungsort ist ein alter Warenspeicher, der einen ehemaligen Kolonialwarenladen für Güter des täglichen Bedarfs beherbergt; eingerahmt von etwa 1.000 gebrauchten Schuhmacherleisten, die an Decken und Wänden hängen. Ein Büffet auf der alten, sieben Meter langen Ladentheke und Musikalisches von der Musikschule des Landkreises bilden hierzu einen festlichen Rahmen.

Sämtliche Eintrittskarten zu der Veranstaltung mit Stephan Steinlein am 26.10. waren innerhalb kurzer Zeit vergriffen.

Dokument: PDF, 100 KB
OpenPR: www.openpr.de/news/1062475/Wie-schaut-die-Welt-heute-auf-uns.html
Pressemitteilung WS: pressemitteilung.ws/node/754376

Anmeldung: www.ring-cafe-finsterwalde.de/anmeldung/anmeldung.php

Informationen/Rückfragen:

SängerstadtRegion e. V.
Markt 1
03238 Finsterwalde

Tel.: +49 (0)3531 71 78 30
Fax: +49 (0)3531 71 78 31

E-Mail: info(at)finsterwalder-stadtgespraeche.de
Webseite: www.finsterwalder-stadtgespraeche.de

Veranstaltungsort:

Finsterwalder Stadtgespräche am 26.10.2019 um 19 Uhr, Kleine Ringstraße 8, 03238 Finsterwalde

Anfahrt:

  • Bahn: Stündliche Verbindung zwischen Berlin und Finsterwalde mit den Regionalbahnen RE2/RB24 (Wismar/Wittenberge-Cottbus) bzw. RB43 (Cottbus-Falkenberg) mit Umstieg in Cottbus, Zustieg u.a. Berlin Hbf/Berlin Friedrichstraße/Berlin Ostbahnhof
  • Auto: Bundesstraße B96 oder Autobahn A13 (Berlin-Dresden, Abfahrt Duben oder Bronkow)
  • Fußweg: ca. 1 Min. vom Marktplatz entfernt
  • Lageplan: hier »

Sämtliche Pressetexte zu allen bisherigen Veranstaltungen finden Sie hier »

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